Rollerblade Skates
Rollerblade – Die Marke, die dem Sport ihren Namen gab
Die Geschichte von Rollerblade – Wie aus einem Trainingsgerät eine Sportart wurde
Manche Erfindungen brauchen zwei Anläufe. Die Grundidee der Inline Skates gab es schon 1760 – ein belgischer Erfinder befestigte Holzrollen in einer Reihe unter Schuhen, um das Eislaufen im Sommer zu simulieren. Praxistauglich war das noch nicht: Die Skates ließen sich kaum lenken und schon gar nicht bremsen.
Der eigentliche Durchbruch kam über 200 Jahre später aus einer ganz anderen Richtung. 1979 stöberte der Eishockeyspieler Scott Olson in einem Sportgeschäft nach einer Möglichkeit, auch im Sommer für die Eishockey-Saison zu trainieren. Er fand ein altes Patent für Rollen in einer Reihe – und baute es neu: mit modernen Polyurethan-Rollen, einem stabilen Rahmen und einer Schuhkonstruktion, die tatsächlich Kontrolle über Tempo und Richtung erlaubte. 1983 gründete er daraus die Firma Rollerblade.
Was als Trainingsgerät für Eishockeyspieler begann, wurde in den folgenden Jahren zur eigenen Sportart. Rollerblade prägte den Begriff für Inline Skates so nachhaltig, dass er in vielen Ländern bis heute umgangssprachlich für die gesamte Produktkategorie steht – ähnlich wie "Tempo" für Taschentücher.
Bis heute steht der Name für die Skates, mit denen alles begann: durchdachte Technik, die Fahrspaß und Kontrolle in Einklang bringt, egal ob beim entspannten Feierabend-Skaten oder im Renneinsatz mit Carbonrahmen und großen Rollen.
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